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TRIOKON 2026: „Kompetenztransfer“ als Chance für Ostbayerns Unternehmen

Zum achten Mal hat das Netzwerk INDIGO, ein Zusammenschluss der sechs ostbayerischen Hochschulen, darunter auch die Universität Passau, die Transferkonferenz TRIOKON organisiert. Unternehmensnachfolge, Defense und Innovation lauteten die Schwerpunkte der Veranstaltung, die in diesem Jahr an der Hochschule Landshut zu Gast war. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis machten in Keynotes, Round Table-Gesprächen und parallelen Fachforen deutlich, dass diese Themen insbesondere in der aktuell angespannten Wirtschaftslage große Chancen für Unternehmen bieten.

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Prof. Dr. Tomas Sauer (Sprecher des INDIGO-Steuerkreises, Universität Passau, Mitte) und Prof. Dr. Marcus Jautze (Vizepräsident der Hochschule Landshut, rechts) im Gespräch mit Moderator Marcel Meinert; Foto: Hochschule Landshut

Prof. Dr. Tomas Sauer (Sprecher des INDIGO-Steuerkreises, Universität Passau, Mitte) und Prof. Dr. Marcus Jautze (Vizepräsident der Hochschule Landshut, rechts) im Gespräch mit Moderator Marcel Meinert; Foto: Hochschule Landshut

Die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Hochschulen als Impulsgeber und Unternehmen sowie Gesellschaft für eine erfolgreiche Zukunft betonte Ministerialdirigent Dr. Tobias Haaf bei seinem Grußwort des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst. „Die Themen der TRIOKON greifen zentrale Zukunftsfragen auf und treffen damit den Nerv der Zeit. Sie spiegeln die aktuell dringlichsten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen wider und zeigen Wege auf, wie diesen Herausforderungen strategisch zu begegnen ist. Ob Energiewende, Digitalisierung, neue Chancen im Bereich Defense und Dual Use, nachhaltige Produktion oder medizinische Versorgung – die TRIOKON-Themen sind praxisnah, gesellschaftlich relevant und innovativ. Und Innovation entsteht dort, wo Wissenschaft, Wirtschaft und Institutionen gemeinsam Verantwortung übernehmen“, erklärte Haaf.

Das große Potenzial der intensiven Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis in dem Verbund von sechs regionalen Hochschulen und dem Netzwerk zu Unternehmen, Politik und Gesellschaft betonten auch Prof. Dr. Tomas Sauer (Sprecher des INDIGO-Steuerkreises, Universität Passau) und Prof. Dr. Marcus Jautze (Vizepräsident für Transfer und Internationales, Hochschule Landshut) bei der Begrüßung der insgesamt etwa 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Drei Schwerpunkte prägten die Veranstaltung: Unternehmensnachfolge, Defense und Innovation. Wie lassen sich Unternehmen erfolgreich an die nächste Generation übergeben? Welche Chancen entstehen durch Technologien, die sowohl zivil als auch im Sicherheits- und Verteidigungsbereich eingesetzt werden können? Und wie gelingt es, aus neuen Ideen konkrete Innovationen und marktfähige Lösungen zu entwickeln? Vor allem eines wurde deutlich: Zukunft entsteht, wenn relevante Akteure ihr Wissen, ihre Technologieerfahrung sowie ihr unternehmerisches Handeln zusammenbringen und Kooperationen initiieren. „Der Transfer von Kompetenzen ist gerade heute von besonderer Bedeutung. Denn die Herausforderungen, vor denen wir stehen, lassen sich nicht allein aus der Perspektive einer einzelnen Hochschule, eines einzelnen Unternehmens oder einer einzelnen Institution beantworten. Dazu braucht es ein starkes Netzwerk“, betont Prof. Dr. Michaela Wirtz, Präsidentin der Hochschule Landshut.

Die Transferkonferenz endete mit einem Ausblick auf das kommende Jahr. Prof. Dr. Marcus Jautze, übergab den „Staffelstab“ an die OTH Amberg-Weiden. Am 28. September 2027 findet die TRIOKON in Weiden in der Oberpfalz statt.

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Sprechzeiten: Montag - Freitag 8:30 - 12:30 Uhr

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