Bachelorseminar WiSe 2026/27 : "Bilanzskandale: Motive, Erscheinungsformen und Folgen" (in Kooperation mit dem Praxispartner RÖDL)
Bilanzskandale stellen das Vertrauen in die Unternehmensberichterstattung als Basis wirtschaftlicher Entscheidungen grundlegend in Frage. Sie zeigen, dass bestehende Kontroll- und Überwachungssysteme nicht immer wirksam sind. Gegenstand des Bachelorseminars ist die Auseinandersetzung mit den Ursachen, Erscheinungsformen und Folgen von Bilanzmanipulationen. Ausgangspunkt ist die Frage, wie Bilanzskandale trotz Corporate Governance-Strukturen, Abschlussprüfung und staatlicher Aufsicht entstehen können. Anhand ausgewählter nationaler und internationaler Fälle lassen sich typische Muster von Bilanzmanipulationen sowie strukturelle Schwachstellen im bestehenden System zur Vermeidung von Bilanzmanipulation erkennen. Forensische Untersuchungen können die Aufdeckung und Aufarbeitung von Bilanzskandalen unterstützen.
In diesem Seminar analysieren Studierende Ursachen von Bilanzmanipulationen sowie Grenzen bestehender Kontroll- und Überwachungssysteme. Zudem beschäftigen sie sich mit der Aufdeckung von Bilanzskandalen, der Rolle forensischer Untersuchungen sowie mit Motiven, Erscheinungsformen und Vermeidungsmechanismen anhand theoretischer Grundlagen und Fallbeispielen. Praxisnahe Einblicke zu diesen Themen vermittelt der Kooperationspartner RÖDL im Rahmen einer Exkursion nach München.
Vorläufiger Ablaufplan:
Im Wintersemester 2026/27 findet kein Masterseminar statt.
Bitte senden Sie die erforderlichen Unterlagen im Zeitraum von 22.06. bis einschl. 29.06.2026 als einzelne PDF an sekretariat.accaud@uni-passau.de):
Formalia:
Die Platzvergabe wird nach Bewerbungsschluss per E-Mail mitgeteilt. Die Stud.IP-Registrierung erfolgt automatisch durch den Lehrstuhl.
Bitte beachten Sie den Leitfaden für wissenschaftliches Arbeiten.